Antrag · Gemeindevertretung
Hybrides Konferenzsystem für die Gemeindevertretung
KRÜN beantragt ein gebrauchtes Videokonferenzsystem, damit Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter auch hybrid an Sitzungen teilnehmen können.
- Datum
- 26.04.2026
- Gremium
- Gemeindevertretung
- Von
- Ralf Skrzipietz, Maximilian Pfannkuch
- Ortsteil
- ganz Linsengericht
Worum es geht
Viele Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter sind berufstätig oder haben Kinder – nicht jede Sitzung passt in den Kalender. Die Hessische Gemeindeordnung erlaubt hybride Sitzungen. Wir schlagen vor, dafür ein gebrauchtes Konferenzsystem zu kaufen: Das kostet einen Bruchteil des Neupreises und schont Ressourcen.
Beschlussvorschlag
Die Gemeindevertretung beschließt die Anschaffung eines Videokonferenzsystems zur Ermöglichung hybrider Sitzungsformate. Bevorzugt wird der Erwerb eines gebrauchten Systems vom Typ Logitech Rally Plus aus Gründen der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Begründung
Die Möglichkeit zur hybriden Teilnahme an Sitzungen stellt einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der kommunalen Gremienarbeit dar. Viele Mitglieder der Gemeindevertretung sind berufstätig und können nicht zu jedem Sitzungszeitpunkt physisch anwesend sein. Durch die Einführung eines Videokonferenzsystems wird die Teilnahme deutlich erleichtert und die Anwesenheitsquote voraussichtlich erhöht.
Darüber hinaus ergeben sich folgende Vorteile:
- Vereinbarkeit von Familie und Mandat: Insbesondere Alleinerziehenden wird die Teilnahme an Sitzungen erleichtert.
- Kostenreduktion: Fahrtkosten können reduziert werden.
- Klimaschutz: Weniger Anfahrten führen zu einer Reduzierung von CO₂-Emissionen.
- Rechtliche Grundlage: Hybride Sitzungsformate sind gemäß Hessischer Gemeindeordnung (HGO) zulässig.
Technische Umsetzung
Vorgeschlagen wird die Nutzung des Systems Logitech Rally Plus.
- Neupreis: ca. 2.999 €
- Gebrauchtpreis: ab ca. 350 € (z. B. über Gebrauchtplattformen)
Die Fraktion KRÜN spricht sich ausdrücklich für den Gebrauchtkauf aus, um sowohl Kosten zu sparen als auch Ressourcen zu schonen.
Das System kann flexibel eingesetzt werden:
- in Kombination mit einem Display, Terminal und PC als fest installierte Lösung,
- alternativ als „Bring Your Own Device“-System.
Kosten und Umsetzung
Durch vorhandenes technisches Know-how innerhalb der Gemeindevertretung kann auf die Beauftragung externer Fachfirmen verzichtet werden. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Installationskosten.
Fazit
Die Anschaffung eines Videokonferenzsystems ist ein sinnvoller, kosteneffizienter und nachhaltiger Schritt zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit der Gemeindevertretung und zur Förderung demokratischer Teilhabe.
Wie es weiterging
- 26.04.2026 – Antrag eingereicht.